Villa Jardin: Planung abgeschlossen
30. Oktober 2026 · YORK Architects

Die Planung der Villa Jardin in Kozyn in der Region Kyjiw ist abgeschlossen. Das Projekt umfasst ein privates Wohnhaus und einen separaten Saunapavillon. Überdachte Terrassen, Garten und Außenpool ergänzen die Wohnräume. Naturstein, Holz und großflächige Verglasungen prägen die Fassaden.
Die Projektseite zeigt die Architekturvisualisierungen und die Grundrisse.

Dutch Design Week 2026: Materialien neu denken
29. Oktober 2026 · Eindhoven · YORK Architects
Unser Besuch der Dutch Design Week in Eindhoven war eine Gelegenheit, Architektur aus der Perspektive neuer Materialien und Herstellungsverfahren zu betrachten. Besonders spannend für YORK Architects: die Frage, wie biologische Prozesse unsere gebaute Umgebung verändern können.
Materialien wachsen lassen
Die Ausstellung „The Biodesign Warehouse“ von Emma van der Leest zeigte, wie Bakterien, Pilze und Algen zur Herstellung von Materialien und Alltagsprodukten beitragen können. Biodesign verbindet Gestaltung mit den Fähigkeiten lebender Organismen: wachsen, fermentieren und vorhandene Rohstoffe umwandeln.
Für Architektur und Innenraumgestaltung eröffnet das neue Möglichkeiten – und neue Fragen nach Haltbarkeit, Pflege und Verarbeitung.
Myzel wird zum Raum
Ein anschauliches Beispiel aus dem DDW-Programm ist „Bar Mycelium“ von Atelier Dasha Tsapenko und Mark Henning. Das Projekt untersucht eine Umgebung, deren Gestaltung von Pilzmaterialien und biologischen Wachstumsprozessen geprägt wird.
Der Entwurf definiert dabei nicht nur eine fertige Form, sondern auch die Bedingungen, unter denen das Material entsteht. Wachstum wird zu einem Teil des Gestaltungsprozesses.
Was wir für unsere Arbeit mitnehmen
Neue Materialien überzeugen uns dann, wenn ihre Eigenschaften zur konkreten Aufgabe passen. Neben Oberfläche und Atmosphäre interessieren uns deshalb auch Herkunft, Reparierbarkeit, Lebensdauer und die Möglichkeit einer späteren Wiederverwendung.
Die Dutch Design Week liefert dafür wertvolle Denkanstöße. Wir nehmen aus Eindhoven vor allem eine Haltung mit: Materialien früh im Entwurf hinterfragen, neue Ansätze prüfen und ihre Möglichkeiten bewusst einsetzen.
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